Zeus, Athene, Apollon, Artemis, Aphrodite oder Dionysos — 12 Fragen, um herauszufinden, welcher Olympier du wirklich bist.
Die Olympier waren nie als Vorbilder gedacht. Sie waren dazu gedacht, wiedererkennbar zu sein. Lange bevor die Psychologie ein Vokabular für Temperament hatte, hatten die Griechen zwölf Götter, von denen jeder eine Art verkörperte, Mensch zu sein — bis ins logische Extrem getrieben, samt sämtlicher Schwächen.
Zeus ist Autorität und der Hunger nach Kontrolle. Athene ist Strategie, Kompetenz und die Weigerung zu handeln, bevor man verstanden hat. Apollon ist das Streben nach Vollkommenheit, nach Licht und Form und gut gemachten Dingen — mit dem Perfektionismus, der dazugehört. Artemis ist Unabhängigkeit, ernst genommen: wilde Räume, wenige Bindungen, keine Erlaubnis erbeten. Aphrodite ist Verbindung, Verlangen und die Überzeugung, dass Fühlen keine Schwäche ist. Dionysos ist das Loslassen — Genuss, Spontaneität und die Einsicht, dass ein vollständig kontrolliertes Leben kaum ein Leben ist.
Nützlich macht sie, dass keiner von ihnen die richtige Antwort ist. Jeder Gott ist Stärke und Schatten zugleich: dieselbe Entschlossenheit, die Zeus zum Anführer macht, macht ihn unwiderlegbar, und dieselbe Distanz, die Artemis frei hält, hält sie allein. Die Griechen kannten die Menschen gut genug, um zu wissen, dass unsere beste Eigenschaft und unsere schlimmste meist dieselbe ist. Zwölf Fragen, sechs Götter und keine falsche Antwort — nur die, die dir am ähnlichsten klingt.