Shonen, Shojo, Seinen — die größten Manga-Serien und ihre Universen.
3 QuizzeManga ist das schlagende Herz der japanischen Popkultur — ein Medium, das sich mehr verkauft als alle Comics der restlichen Welt zusammen und das die Vorstellungskraft von vier Generationen von Lesern geprägt hat. Geboren aus der Nachkriegsarbeit von Osamu Tezuka, dem "Gott des Manga", dessen filmische Panel-Anordnungen die Form revolutionierten, wuchs es zu einer Industrie heran, die jede Woche Tausende neuer Kapitel in Magazinen wie Weekly Shōnen Jump, Weekly Shōnen Magazine und Big Comic Spirits produziert.
Das Medium teilt sich in demografische Genres mit eigenen Konventionen. Shōnen-Titel für Teenager-Jungen — Dragon Ball, Naruto, One Piece, My Hero Academia — bauten die globale Blockbuster-Vorlage aus steigenden Powerleveln und unermüdlichen Trainingsbögen. Seinen für erwachsene Männer greift dunklere, psychologisch komplexere Themen auf: Berserk, Vagabond, Monster. Shōjo-Pionierinnen wie Riyoko Ikeda revolutionierten Romantik und historisches Drama für junge Frauen.
Hinter jedem Hit steht ein Mangaka — oft in brutalen Zeitplänen von einem 20-Seiten-Kapitel pro Woche über Jahre hinweg. Eiichiro Oda zeichnet One Piece seit 1997. Hirohiko Araki chronisiert die Joestar-Familie über acht Teile von JoJos Bizarre Adventure seit 1987. Manga ist eine Welt, die sich zu erkunden lohnt.